Monats-Archive: April 2012

Freitag

Thank God it´s friday!

Wirklich wunderbar. Freitag ist mir der liebste Tag. Morgen müssen wir zwar sehr früh raus aber trotzdem weiss ich, dass noch der Sonntag folgt. Also kann es nicht so schlimm sein. Sonntags schiebe ich oft ab Mittag den Blues. Mir wird dann bewusst, dass wieder eine lange Woche folgt in der ich nicht weiss, was auf mich zu kommt.
Habt ihr diese Montags-Paranoia auch?
Ob das nun ein Relikt aus der Schulzeit oder eher aus den eher mäßigen letzten Stellen ist, in denen eifrig rumgemobbt wurde, weiss ich nicht genau. Es ist eine unbeschreibbare kleine Panik, die sich langsam durch mich durch frisst und mich unruhig werden lässt.

Zu meinem Vogelhaus-Artikel kann ich was ergänzen: Ich habe ein Online Vogellexikon gefunden. Sogar von NABU.
Die finde ich eh unterstützenswert. Anhand des Lexikons konnte ich feststellen, dass sich bei uns Amseln, Blaumeisen, Buchfinken (die sehen aus wie kleine Verbrecher mit ihren schwarzen Masken :) ), Dohlen, Feldsperlinge, Hausrotschwänze, Kohlmeisen und Rotkehlchen tummeln. Jetzt warte ich noch auf Zilpzalpe, Mönchsgrasmücken, Schwanzmeisen, Klappergrasmücken, Heckenbraunellen, Girlitze, Gimpel und Fitisse – die haben mit Abstand die coolsten Namen!

Nun, heute war ich noch bei “Ad**er – alles passt” einkaufen. Hat auch wirklich viel gepasst, so dass ich einiges aussortieren musste vorm Kassengang. So ist es mir aber viel lieber als das frustrierte rumshoppen, das ich sonst mache. Durch meine recht große Körpergröße gepaart mit ausreichend Umfang ist das eben nicht so einfach. Entweder zu kurz oder zu eng. Wenns breit genug ist, ist der schnitt oft für Rittersport-Figuren scheint mir. Gerade meine vorhandene Taille ist aber betonenswert und möchte nicht kaschiert werden. Insgesamt konnte ich mit zwei Jeans, einer lustigen, karierten Bluse mit Kapuze und einem Sommeroberteil mit halben Ärmeln raus marschieren und war zufrieden. Wir waren dann noch fix bei dem dortigen Gemüse Großhandel. Die haben Mai-Rüben gehabt. Diese kleinen Rübchen kannte ich bisher nicht und werde sie später mal probieren. Sehen auf jeden Fall niedlich aus, was ja ein ganz großer Entscheidungsfaktor bei der Gemüsewahl ist … oder?

So liebe Gemeinde *wichtig guck* ich sag mal bis Sonntag.

Eure Anika

RSS und Co.

Heute wollte ich meinen Blog “mal eben” in ein paar Blogverzeichnisse eintragen. Auf Dauer macht es ja doch mehr Spaß, wenn man gelesen wird und nicht nur so vor sich hin schreibt. Also suchte ich Blogverzeichnisse via Suchmaschine und fand auch prompt einige. Schon beim ersten Eintragungsversuch tat sich eine schier unüberwindbare Schlucht auf.

Bitte geben Sie eine RSS URL zu ihrem Blog ein.

Öhm…ja…ok…und wo finde ich diese? Also die Suchmaschine wieder belästigt und mich schlau gemacht.
Nach ein paar Fehlklicks, Fehlsuchen, Suchwortverfeinerungen bin ich fündig geworden und habe erstmal mein RSS-Widget in der WordPress Oberfläche aktiviert.  Nun musste ich trotzdem noch meine eigene URL (Adresse) finden, die den vielen RSS (Kurznachrichten) Ausleseprogrammen die Möglichkeit gibt, meinen Blog auszulesen.
Hier fand ich von WordPress selbst die Antwort:

Finding Your Feed URL

There are times when you want to tell someone your site’s feed address or URL, or you need it to submit it to search engines and directories, many of which now accept feed URL submissions. There are four possible URLs for each of your feeds. Any of these will work.

http://example.com/?feed=rss

http://example.com/?feed=rss2

http://example.com/?feed=rdf

http://example.com/?feed=atom
Link zum Zitat: http://codex.wordpress.org/WordPress_Feeds#

Das war wirklich hilfreich und hat sofort funktioniert! Danke dafür!

Nun fuhr ich noch einige Zeit fort, suchte Blogverzeichnisse, trug mich ein (kostenlose sollten es erstmal tun), band deren kleine Icons in meinen Blog ein und macht mich nach getaner Arbeit stolz daran, diesen Artikel zu schreiben.

Für alle, die der Technikteil nicht abgeschreckt hat nun noch ein bisschen was aus meinem Montag. Der Wochenstart war ein Arschloch. Mir schwirrt der Schädel und ich bin platt.
Ich will mich um Himmels Willen nicht beschweren, dass ich viel zu tun habe aber doch nicht alle durcheinander und alle auf einmal! Im ersten Quartal war es so furchtbar ruhig, dass ich mal wieder über einen Nebenjob nachdachte und jetzt weiss ich zwischendurch nicht wo mir der Kopf steht und ich fange an manisch vor mich hin zu kichern.
Was mir in den Phasen immer zuverlässig hilft ist Dauerberieselung per DVD. Diesmal sind die Gilmore Girls wieder meine besten Freundinnen, die mich durch den Tag begleiten.
Ein ruhiges Büro war mir schon immer ein Graus und ich finde beschallungsloses Arbeiten absolut uneffektiv und ebenso unnötig. Bei Ruhe kann ich mich nicht konzentrieren und drehe erst recht am Rad.

Eigentlich wollten wir heute Sport machen, haben uns dann aber auf eine lange Gassirunde beschränkt, als ich was aus der Druckerei abholen musste. Die Gegend da war wirklich wunderschön nur leider mit viel zu vielen freilaufenden und nicht-hörenden Hunden gespickt. Mal wieder war unser Hund angeleint und mal wieder kam ein anderer zu uns gerannt und war nicht abrufbar von Mini-Herrchen. Schnitzel hat das Golden-Retrieverlein dann in den Bach geschubst, woraufhin es den Nachhause-Weg ohne Mini-Herrchen antrat. Ich bin es so satt, dass wir ständig bei “0″ anfangen müssen. Unser Hund ist angeleint. Man geht auf angeleinte Hunde nicht mit einem freilaufenden Hund zu auch wenn “der nix tut”. Was denkt ihr darüber? Kennt ihr das? Seid ihr Anhänger der “mein Hund ist total lieb und braucht keine Leine…nicht war…GOLDI HIIIIIIIIIIIIER…GOLDI….GOLDI NEIIIIIIN” Fraktion?

So und nun mache ich Feierabend.

 

Brot und Vögel

Heute habe ich endlich mal wieder den Dreh gekriegt.
Es geht ein Brot. Na, richtig ist: es geht ein Teig.
Ich habe eine ganze Weile Anfang des Jahres Roggenvollkornbrot selbst gebacken.
Nun hatte ich einige Wochen einfach keine Lust und habe mich richtig aufraffen müssen.
Dabei ist das so viel schmackhafter als gekauftes Brot und hält locker eine Woche frisch.
Es sättigt auch viel besser.
Nachher schreibe ich gerne mal das Rezept auf, falls jemand mal nachbacken möchte.

Eine Sache, die mich momentan total freut ist, dass sich unser Vogelfutterhaus im Innenhof sehr großen Besucherdrangs erfreut. Es ist gut besucht und schnell leergefuttert.
Ich fütter eine Körnermischung. Die hellen Körner schmeissen sie größtenteils raus.
Anfangs konnte ich meist nur Meisen beobachten. Kohlmeisen und Blaumeisen.
Die fressen gern in Ruhe im Haus und suchen sich die einzelnen Körnchen raus.
Dann gesellte sich ein Rotkehlchen dazu. Das ist sehr schreckhaft aber ich habe es trotzdem mal fotografieren können. Ein Rotschwänzchen und auch kleine Finken konnte ich ebenfalls ausmachen aber leider nicht fotografieren.
Es quetscht sich auch gern eine Amsel (oder Drossel?) dazu, so sicher bin ich mir da nicht.
Bei meinem Opa gab es immer viele Gelb-Irgendwasse. Die gibt´s hier gar nicht.
Ich glaube, ein Vogelkundebuch (war das nicht Ornitologie?) sollte mal auf meine Amazon-Wunschliste.

 

 

 

 

 

 

 

Aaaaaaaah!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neulich wurde ich aufgeschreckt vom lautem Geraschel und Gekratze. Ein Blick aus dem Fenster brachte Klarheit: Eine recht große Dohle quetschte sich ins Vogelhaus und nahm direkt mal riesige Ladungen Körner mit!
Unverschämt! Ich warte jetzt täglich auf einen Hippogreifen den ich zähmen kann. Ein Halfter habe ich sicher noch irgendwo rumliegen ;-) Zur Not nehme ich auch mit einer Eule samt Hogwarts-Brief vorlieb.

Hier nun, wie versprochen das bebilderte Brotrezept. Ich habe sogar Bilder gemacht.

Roggenvollkornbrot:
30g Hefe
325g Weizenvollkornmehl
450g Roggenvollkornmehl (Vollkorn, ganz wichtig, es gibt auch eins das heisst Dunkles Roggenmehl und sieht fast genau so aus)
1 Pk. Roggenvollkornsauerteig (meiner ist von Real Bio)
1 Pr. Zucker
2 TL Salz
600 ml Wasser

Lauwarmes Wasser nehmen, davon 100 ml abfüllen. Die Hefe hineinbröckeln und ein bisschen Zucker zugeben. Das nun stehen lassen und hoffen, dass die Hefe lebt und wach wird. Das sieht man dann nach kurzer teig daran, dass sie ausgiebig atmet und pupst und kleine Bläschen auf der Oberfläche entstehen.

 

Derweil Mehl, Salz und Sauerteig mischen. Es gibt Verfechter des Mehlsiebens, ich merke da keinen Unterschied und spare mir das Sieb zu spülen, indem ich nicht siebe.

Nun Hefe und restliches Wasser mittels Knethaken unter die Mehlmischung kneten. Ich habe einen Handmixer, der ackert da schon recht gut dran. Der Teig ist jedes Mal etwas anders und wenn er zu störrisch ist, einfach noch etwas Wasser zugeben.  Besitzer eines Thermom*i*x oder einer Ki*t*chen A*i*d beneide und ignoriere ich an der Stelle einfach mal. Man sollte schon gute 10 Minuten wild kneten.
Nun den Schweiss von der Stirn wischen und die Handgelenke kühlen.
Nun das Ganze mindestens 35 Minuten an einem nett molligen Ort gehen lassen.
Bei uns ist das Bad meist schön warm.

Nach der Gehzeit nochmal kneten und in die gefettete Form geben bzw. auf dem Backblech einen Brotlaib formen.
Ich habe nach einigen ersten Broten von Dr. O*et*ker die große Brotbackform gekauft, da die Kleine für meine Teigmenge etwas knapp war. Die Große hat noch etwas Platz drin.
Jetzt schieb ich das Ganze in den Ofen und lasse es bei kleiner Einstellung (bei mir leider immerhin 50°C) nochmal eine halbe Stunde wachsen. Ich heize den Ofen NICHT vor, so wirds nicht direkt zu heiss für die Hefe und sie arbeitet schön.


Broti nochmal aus dem Ofen nehmen und diesen jetzt schön auf 250°C vorheizen (Ober- Unterhitze) und das Broti 15 Minuten auf dieser Temperatur, unterste Schiene, backen. Danach runterregeln auf 190°C und weitere 55 Minuten backen.

Das Broti rausnehmen und ein großes Stück zu heisses, frisches Brot gierig abschneiden und aufessen und auf einem Backblech auskühlen lassen.