Monats-Archive: Juli 2012

Haaaarig

Nachdem ich nun einige Tage Stress hinter mir habe und gestern einen superschönen stressarmen Tag hatte, wollte ich mir heute Abend mal was mit den Haaren einfallen lassen.

Zum gestrigen Tag noch kurz: ABends rief ganz spontan eine Shar Pei Mama aus dem Nachbarort an, sie wolle im Hardter Wald spazieren gehen, ob ich nicht mit möchte. JA! Es war superschön :)

Nun zum Olivenöl-Experiment.

Ich bin ja ein Fan von Hausmittelchen, vergesse aber immer mal wieder gerne was so geht. Nun habe ich keine Haarkur im Haus und googelte mal rum, was man so ins Haar packen kann. Mango und Banane sind grad nicht zur Hand, also: Olivenöl.
Da irgendwie nie dabei steht, wie man den Kram ins Haar macht, habe ich mir gedacht, die Haare anfeuchten macht bestimmt Sinn. Also Kopp in die Dusche, Wasser drauf, Olivenöl drauf und auf die Couch.

Nach einer kurzen Zeit fing es an mir absolut nervig in den Nacken zu tropfen. Also kleiner Tipp am Rand: Handtuch um den Nacken legen!

Wir schreiben 19:45 Uhr und ich lass dann mal einwirken. Es juckt ein bisschen find ich aber nicht unangenehm. Halbe Stunde minimum. *sekundenzeiger beobacht*

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20:05 Uhr ich finds sehr lästig das Getropfe.

20:10 Uhr ich gebe auf und überlege ob ich nu nur mit Shampoo auswasche oder mit verdünntem Apfelessig spüle. Vielleicht erstmal eins nach dem anderen.

Es ist vollbracht, es juckt nicht mehr ;) Naja die Haare sind nun gewaschen mit normalem Shampoo und bisschen Spülung. Ohne habe ich einfach keine Chance. Nun noch ein bisschen rumhängen mit Handtuch auf dem Kopf und nachher mal gemütlich durchkämmen. Bin schon gespannt.

20:55 Uhr Naja also sooo viel anders find ich es jetzt noch nicht. Werde sie jetzt mal antrocknen lassen und nachher glatt föhnen. Tumtitum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21:55 Uhr die Haare sind trocken. Und oelig. Ich lass sie jetzt heute Nacht so und stehe morgen entsprechend früh auf um sie nochmal zu waschen. Gnarf!

Nochmal googeln sagt mir, dass man das Öl ins trockene Haar massieren soll. Ok, das wird beim nächsten Mal getestet. Ich werde berichten. Man soll danach das Shampoo auch erst ins trockene Haar einmassieren. Gut, auch das wird getestet.

So und hier noch was, was ich neulich mal produziert habe. Es soll den Hauptdarsteller aus “Mein Nachbar totoro” darstellen. Wer den Film noch nicht kennt: Gucken! Alle Studio Gibli Filme sind für mich wundervoll und haben einen ganz besonderen Zauber. Bitte steckt eure Kleinkinder nur nicht alleine davor, nur weil es Zeichentrick ist.

Hatte noch Leinwände und habe spontan endlich mal Lust gehabt eine bunt zu machen. Ich hab tausend Dinge zu verbessern…die Wolken gefallen mir noch nicht aber ich glaub ich lass es einfach in Ruhe. Demnächst möchte ich meinem Mann noch eine Thousand Sunny und eine Flying Lamb malen. Die können dann in O. das Zimmer verschönern :)

Als Pausenbild ... Totoro in Acryl auf Leinwand

 

 

 

 

 

Upside Down

Boy you turn me … inside out … and … round!

Oben, unten, rechts, links? Keine Ahnung. Momentan steht mein Kopf überall und tanzt auf sämtlichen Hochzeiten gleichzeitig. Die Auftragslage ist gut und parallel kümmere ich mich noch ehrenamtlich um ein Projekt, das viel Zeit verschlingt. Dies sollte aber bald erledigt sein, dann hab ich wieder etwas Luft. Durch das Projekt habe ich viel dazu gelernt aber es ist auch viel Zeit flöten gegangen.

Der Blog leidet ein wenig unter dem Zeitmangel denn abends falle ich nur ins Bett.
Immerhin kann ich schlafen.  Tief und fest wie ein Murmeltierchen.

 

Sport

Ich schreibe einen Blogeintrag über Sport. ICH!

Seit einem Jahr sind wir beide nun bei McFit angemeldet. Vorher begrenzte sich mein Sport auf reiten, reiten und reiten. Leider íst das Hobby sehr zeitaufwändig und unter 3 Stunden exkl. Anfahrt braucht man nicht rechnen, wenn man nicht Graf Rotz von Schnick ist und ein gesatteltes Pferd serviert bekommt. Das wäre eh nicht meine Art, denn das ganze drum herum mit ausmisten, Pony von der Weide holen (oder Pony auf der Weide hinterherrennen), putzen, satteln, schmusen, ausreiten, absatteln, putzen, schmusen und füttern ist mir viel zu kostbar.

Zurück zu McFit. Das war mein Einstieg in ernsthafte Fitness. Anfangs verbrachte ich viel Zeit auf Crosstrainern oder auf dem Liegefahrrad, auf dem man sehr bequem sitzt. Cardio war mein ein und alles. Zusätzlich machte ich die empfohlene Einsteigerrunde an den Kraftgeräten. Unser Studio ist sehr schön und modern und man wird nicht blöd angemacht. Wir waren auch mal in Oberhausen im Studio – das war aber so gar nicht unser Fall. McFit tat mir von Anfang an sehr gut und ich merkte auch schnell, dass es was bringt.

Mein großer Traum – warum auch immer – war schon lange das joggen. Nun war ich aber noch immer etwas schwer in letzter Zeit und habe nur langsam angefangen. Erstmal Schuhe kaufen im Sportladen. Mit Laufbandanalyse war schnell der richtige Schuh gefunden und ich kann da nur jedem zu raten. Es ist ein ganz anderes Laufgefühl wenn so ein Schuh mal fachmännisch “angepasst” naja – “anberaten” wurde. So ging es los mit immer mal 2 Minuten joggen, eine Minute gehen. Das lief auch recht gut, dann wurde ich aber Anfang des Jahres mal so richtig von einer Grippe umgehauen und hab den Faden verloren.

Seit knapp zwei Monaten kam noch eine Fitness DVD hinzu “Shred – schlank in 30 Tagen” – wow! So einen Sport habe ich lange nicht gemacht und ich kann zusehen wie ich immer fitter werde und es mir wahnsinnigen Spaß macht. Derzeit wechsel ich Shred mit den Workouts von Detlef D! Soost ab und bin ganz erstaunt von meinem Körper. Was der alles kann! Toll! :)

Mir macht Sport endlich wieder Freude und das ist eigentlich das erste Mal seit 1992.
Da hatte ich einen Reitunfall bei dem Herz und Lunge verletzt wurden und war danach konditionell einfach im Eimer. In dem Alter war es mir dann aber zu peinlich keuchend über den Sportplatz zu hecheln und zu kämpfen und so hab ich es dann einfach gelassen. Ab 1993 waren mir Jungs und Parties eh wichtiger als Sport (bis aufs reiten) und so kam meine Kondition nie auf einen grünen Zweig. Zumindest was man unter leichtathletischer Kondition versteht.
Dass ich mal wieder Spaß am Sport habe und vor allem, dass es meinem Körper und auch meinem Kopf so irre gut tut, hatte ich ganz vergessen. Na, jetzt hab ich es ja schriftlich ;)

Glück

Glück ist …

… Wochenende und mein Mann ist an meiner Seite.

… meine Schwester hier gehabt zu haben.

… mein gesunder kleiner Hundemann.

… unser gemütliches Nest gemeinsam genießen zu können.

Danke.

Los geht´s

Wir starten aufgrund einer Umschulung (nee nicht ich, mein Mann startet durch!) eine Wochenend-Ehe.

Tja, ich bin not amused. Es ist ein absehbarer Zeitraum von zwei Jahren und er ist nicht aus der Welt. Er soll aber im Internat wohnen was wahrscheinlich auch besser ist zum lernen. Die Ausbildung ist ja auf zwei Jahre verkürzt, das wird sicher ab und an knackig. So ist er vor Ort und wird nicht hier vom aktuellen Geschehen abgelenkt. Allerdings heisst das für mich, dass ich das aktuelle Geschehen zwei Jahre lang weitgehend alleine überstehen muss. Ja, das klingt dramatischer als es ist, für die meisten. Wir haben aber keinen leichten Alltag. Das kennen wir nicht. Irgendwas schießt immer quer und haut uns Stöcke zwischen die Beine. Da sind wir nun neun Jahre lang zusammen mit klar gekommen, doch nun alleine dazustehen lässt mich mit einem schlechten Gefühl im Bauch zurück.
Davon abgesehen sind wir ein Paar, dass einfach gerne zusammen ist. Ob es auf der Couch ist oder im Café – wir harmonieren eben sehr gut. Sonst hätten wir nicht geheiratet. Das jetzt zwei Jahre lang nur am Wochenende genießen zu können ist sehr, sehr ungewohnt.

Das letzte Jahr war nicht einfach für uns. Mein Mann hat sich weiter entwickelt, daher musste auch das WIR sich anpassen. Wir haben es trotz aller Widrigkeiten geschafft und das finde ich wundervoll. Das gibt mir noch mehr Vertrauen in UNS als ich schon vor dem letzten Jahr hatte und die Gewissheit, dass es einiges braucht um an dem UNS zu rütteln.

Ich denke trotz allem positiv und sehe uns nach den zwei Jahren einen schönen, gemeinsamen Neuanfang irgendwo machen. Nun zähle ich die Tage und freue mich schon auf die ersten Ferien.