Supermann

Dienstag

…und bald schon Mittwoch. Mittwoch ist Supermann-zu-Hause-Tag. Da freu ich mich immer sehr drauf.
Wir haben dann so eine kleine Pause vom Telefonleben und können mal wieder einfach nur schweigen und nebeneinander sitzen. Schön!

Donnerstag kommt meine Mama und meine Schwester mich besuchen :-) Das wird sicher toll. Wir machen einen schönen Mädelstag und schauen mal, was wir so anstellen können. Vielleicht reicht das Wetter für ein bisschen Cannapé Geläster.

Mein Supermann hat schon seine Vornoten für die Vormaßnahme bekommen und hat fast nur Einsen. Ich bin so stolz! Aber nicht wirklich überrascht. Weiss ja, was er drauf hat ;) Ab 1. Oktober geht dann die Hauptmaßnahme los und wir können beginnen die Tage zu zählen.

Wirklich Interessantes gibt es gerade nicht zu erzählen. Ich bin fasziniert von Videoblogs und ziehe mir dies und das rein. Zum Beispiel elitepowertv, die wahnsinnig viel abgenommen hat und regelmäßig ihre Outfits postet und einfach erzählt was sie so tut. Das tut sie mit Pottschnauze, was mir ja eh sympathisch ist. Schließlich habe ich im Pott meine Kindheit verbracht und die war nicht schlecht :-) Wir haben viel Mist gebraucht aber waren unheimlich frei. Ich würde gerne mal ein paar Klassenkameraden von der Harkort Grundschule auf Facebook finden aber bisher habe ich kein Glück. Einschulungsjahrgang 1986 *fuchtel* na, vielleicht liest mich ja jemand :-)

Neulich bekam ich eine Anfrage, ob ich nicht einen Link in meinem Blog erwähnen möchte. Das werde ich auch echt gerne tun, weil ich den mag. Aber erst wenn was gewesen ist. Ich bin vorsichtig mit Ankündigungen, wann ich wo sein werde, da ich nicht möchte, dass jemand auf die Idee kommt das bisschen was wir haben zu mopsen.

Hmja, das war jetzt unspektakulär :-) Macht´s gut bis bald!

Geh´davon aus, dass mein Fahrrad fäääährt *sing*

Der wunderschöne Samstag wurde getoppt von einem tollen Konzert von Xavier Naidoo und Quartett im Hockeypark Mönchengladbach.
Wir fuhren bei schöner Resthitze mit dem Fahrrad zum Hockeypark. Das ist von uns aus ein Katzensprung und eine Fahrt mit dem Auto wäre mir falsch vorgekommen. Das Schlangestehen bei den Temperaturen wird auch durch ein Schiebedach nicht erträglicher.
Am Hockeypark angekommen, legten wir die Fahrräder in Ketten (Reichtümer müssen geschützt werden. Es handelt sich schließlich um ein altes Hollandrad von Supermanns Papa und um mein Fahrrad, seineszeichens Konfirmationsgeschenk aus dem Jahre 1995). Nun war es an der Zeit, sich in die lange Reihe der Wartenden einzufügen. Trotz der vielen Menschen ging es recht schnell voran. Wir mussten unsere mitgebrachten Getränkeflaschen aufschrauben und den Deckel wegwerfen, dann durften wir die Getränke mit reinnehmen. Eine andere Konzertbesucherin kommentierte das mit: “Wenn Du mich ärgerst bringe ich Dich mit dem Deckel um!!” was ich sehr lustig fand :-D Schon als wir unsere Plätze suchten spielte Mic Donet bereits Songs aus seinem Album. Sehr hörbar. Mic hatte bei Voice of Germany teilgenommen und sang wirklich gut.

Wir fanden unsere Plätze auf der Südtribüne und schauten in die Sonne. Argh! Nun, sie sollte ja bald das Feld räumen, es war ja schon spät. Also sammelten wir noch ein bisschen Farbe und lauschten Mic, bis er gegen kurz nach Acht Uhr das Feld räumte und die Roadies umbauen konnten. Es dauerte dann doch noch eine Weile und endlich stand Xavier mit seinem Quartett auf der Bühne und fing an mit “Bevor Du gehst” das Publikum zu rocken. Die Stimmung war super! Ab und an wünschte ich mich in die Stehplätze um ein bisschen rumzuhüpfen aber dann war ich doch wieder froh um den Sitzplatz. Mein Rücken hätte mir eh einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Sonne ging langsam runter und Xavier mischte die Klassiker wie “20.000 Meilen” oder “Sie sieht mich einfach nicht” mit neuen, teils sehr rockigen Liedern. Mir gefielen die Texte der neuen Lieder direkt gut. Schön kritisch, das mag ich.

Gegen Ende des Konzerts gab es noch eine wahnsinnig tolle Zugabe und zum Abschluss sang Xavier alleine auf der Bühne “Stand by me” a capella.

Wir machten uns gemütlich auf den Weg zu unseren Rädern (beide noch da und keine Fahrradtaschen gemopst) und schoben erstmal ein Stück mit dem Strom dahin.
Als es sich dann lichtete, machten wir uns bei 26°C nächtlicher Temperatur im lauen Fahrtwind auf nach Hause. Es war so wahnsinnig schön und das wird immer ein Moment bleiben, an den ich gerne zurückdenken werde.

Heute haben wir nochmal einen sehr schönen Tag gehabt, auch wenn jede Bewegung mit Schweissausbrüchen quittiert wurde. Supermann hatte keine Lust aufzubrechen und ich hatte keine Lust ihn gehen zu lassen aber die Ferien sind heute leider vorbei uns so hieß es für ihn: Ab nach Oberhausen.
Diesmal aber wieder im eigenen Auto. So kann er nun jederzeit nach Hause kommen, wenn er mag. :-* Ich liebe Dich.